Chanson-Festival Georges Brassens    



Lieder - Emotionen - Poesie - Begegnungen  
Chansons - émotions -poésie - rencontres

 

Das Projekt Brassens in Basdorf - 

le projet Brassens in Basdorf 

 

Ansprache P. Loiseau / Festivaleröffnung 24.07.2014

   

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrte Frau Vorsitzende, Liebe Marion,

LieberJürgen,

MeineDamen und Herren,

 

es ist wieder so weit, zum 11. Mal findet heute das Festival  

zu Ehren von GeorgesBrassens statt.

Basdorf wird zum internationalen Treffpunkt vieler Künstler, die den Geist von Brassens weitertragen.

Es ist immer ein schöner Anlass, sich wieder in Basdorf,  

in Wandlitz oder Berlin für Lieder, Chansons, Poesie und Musik zu begegnen.

 

Ein besonderer Dank gilt dem Vorstand von Brassens in Basdorf e.V., der sich unermüdlich

seit nun über 10 Jahren um Programm, Kontakte und  

die gesamte Organisation bemüht.

Die Bemühung ist erfolgreich, denn - wie ich damals auf einem großenTransparent auf der Volksbühne las - „es funktioniert!“.

Hier wird nicht nur versucht, hier wird auch ordentlich durchgeführt.

 

Marion Schuster ist, wie Alle wissen, die Seele des Festivals, die Botschafterin des französischen Chansons in Deutschland, die diskrete, fast scheue Muse im Sommer wie im Herbst,… und im Winter und Frühling... mutiert sie zur Forscherin der Talente unterwegs in Vaison-La-Romaine, Paris oder Sète. An Dich also vielen,vielen Dank für Dein Engagement.

 Durchmehrere Begegnungen in der französischen Botschaft oder im Maison de France konnten wir uns in den letzten 10 Jahren besser kennenlernen, dafür bin ich auch als Vertreter der  Auslandsfranzosen in Norddeutschland sehr dankbar, denn Brassens in Basdorf e.V. ist eine wahre Bereicherung in unserer Kulturlandschaft, ein Merkmal in der deutsch-französischen Freundschaft wo Institutionen, Vereine, Künstler und Bürger mitwirken. Hut ab!

 

Wir vergessen nicht, dass diese Freundschaft, ihren Ursprung in der Geschichte und der schweren Zeiten des Krieges und der Internierung von Georges Brassens in dem Arbeitslager von Basdorf hat. Es ist sicherlich kein einfacher Ursprung! Umso schöner, dass wir heute, 70 Jahre nach der Entlassung Georges Brassens aus dem Lager, einen so weiten Weg im Frieden gegangen sind. Und schön auch, dass er mit seinen damaligen Freunden und Kameraden Spuren hinterlassen hat.

 

Ausden vielen Kontakten und Gesprächen wurde sogar für Basdorf eine Städtepartnerschaft mit Ballainvilliers in der Essonne, südlich von Paris, Realität.

Herr Bürgermeister, ich weiß, dass Ihnen das Festival ans Herz gewachsen ist – und das gilt auch für die Bürgermeisterin von Wandlitz – Herr Bürgermeister, Sie sind persönlich sehr an derProgrammgestaltung beteiligt… Dass ein Lokalpolitiker sich der Musik und der Mitgestaltung eines Festivals engagiert, sieht man nicht überall. Sie können auf Ihr Werk und Ihre Gemeinde stolz sein.

 

Die Realität des Festivals ist vor allem die Schaffung neuer Austausche von Musikern und Sängern aus allen Regionen, Übersetzungen von Texten und Chansons von Brassens ins Deutsche, von Beiträgen aus der ganzen Welt, natürlich viele aus Frankreich und insbesondere aus der Heimat Brassens, ich meine den Süden.

 

Ich möchte der Kunst weiterhin nicht im Weg stehen und wünsche Allen einwunderschönes Festival und viel Spaß in Basdorf… Vive Brassens !

P.Loiseau 24.07.2014

 

 

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